Weil Online-Casinospiele ohne deutsche Erlaubnis verboten sind, sind die Spielverträge nach § 134 BGB nichtig und Einzahlungen nach § 812 BGB rückforderbar — abzüglich Auszahlungen. Der BGH entscheidet die Leitfrage am 28. Januar 2027.
Bei Malta-Anbietern funktioniert das inzwischen oft (EuGH C-440/23, vorläufige Kontenpfändung nach C-198/24). Bei Curaçao, Anjouan und Tobique fehlt ein Vollstreckungsabkommen; ohne erreichbares Vermögen des Betreibers in Europa bleibt ein Urteil Papier. Prozessfinanzierer nehmen 20–35 % und lehnen Curaçao-Fälle oft ab.
Die Verjährung beträgt drei Jahre ab Ende des Jahres der Kenntnis — Verluste aus 2022/2023 vor dem BGH-Urteil anmelden. Der Artikel.